LC1 Faut. à dossier basculant, Le Corbusier, 1928 – Vitra Miniature Design Museum

LC1 Faut. à dossier basculant, Le Corbusier, 1928 – Vitra Miniature Design Museum
Vitra
LC1 Faut. à dossier basculant

 

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Vitra Miniature of the Miniature Collection, Vitra Design Museum. Le Corbusier preferred a plain and timeless design for the furniture in the houses he created. In the shape of the fauteuil à dossier basculant together with Pierre Jeanneret and Charlotte Perriand he created a visitor’s armchair which had an exceptionally light appearance thanks to its tubular steel frame. At the same time, with its adjustable backrest the armchair was exceedingly comfortable. The backrest was attached to the frame by two hinges and followed the user’s movements while also offering the necessary support. The seat and backrest in the first few versions were made of canvas with leather edging. Calf-skin covers were also available. Skins of different colors were carefully selected according to their grain and pattern, ensuring that each armchair was unique. In 1928, under the watchful eyes of the designers the first versions were manufactured for use in Villa Church and Villa La Roche. The fauteuil à dossier basculant first went on public show at the Paris Autumn Salon in 1929.
Miniature, scale 1:6.
107 x 98 x 98 mm.

Manufacturers of the full-scale (1:1)-model – since 1965 Cassina S.p.A., Meda/Milano, Italy.
www.cassina.com

Art.Nr.: 20244101

Designermöbel von Le Corbusier bei lachair.de

Le Corbusier, geboren als Charles-Edouard Jeanneret-Gris 1887 in La Chaux-de-Fonds, Le Corbusier, geboren als Charles-Edouard Jeanneret-Gris 1887 in La Chaux-de-Fonds, Schweiz, studiert an der dortigen École d`Art Malerei und Architektur. 1907 ist er in Wien für Josef Hofmann tätig und lernt Adolf Loos kennen. Einen weiteren wichtigen Einfluss erfährt le Corbusier 1909 in Paris während seiner über ein Jahr dauernden Tätigkeit im Büro von Auguste Perret, der als Pionier des Stahlbeton-Baus gilt. In dieser Zeit sucht er auch den Architekt und Stadtplaner Tony Garnier in Lyon auf. Le Corbusiers besonderes Interesse gilt bald der modernen Stahl- bzw. Eisenbeton-Bauweise. 1917 zieht er nach Paris. Da er als Architekt zunächst nur wenige Aufträge erhält, beschäftigt er sich mit Malerei, es entstehen vor allem Stillleben. 1919 gründet Le Corbusier gemeinsam mit dem Maler Amédée Ozenfant und dem Dichter Paul Dermée die Zeitschrift "L`Esprit Nouveau" und benutzt hier 1920 auch erstmals sein Pseudonym. 1922 entwirft Le Corbusier ein stadtplanerisches Konzept für die Ville Contemporaine – eine "zeitgenössische Stadt für drei Millionen Einwohner" –, 1925 entwirft er gemeinsam mit seinem Cousin Pierre Jeanneret einen zweigeschossigen Pavillon für die Exposition Internationale des Arts Décoratifs in Paris. Dieser avantgardistische Pavillon enthält funktionale Möbelentwürfe sowie Gemälde von Le Corbusier, Ozenfant, Fernand Légers, Jacques Lipchitz und anderen. Bereits 1927 gehört Le Corbusier zu den führenden Architekten des Neuen Bauens, die Gebäude für die Weissenhofsiedlung in Stuttgart entwerfen. Ausserdem entstehen Le Corbusiers funktionale Möbelentwürfe in Zusammenarbeit mit Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand, die sie 1929 im Pariser Herbstsalon ausstellen - darunter die Liege LC4. Um 1942 formuliert Le Corbusier seine "Modulor"-Theorie. So bezeichnet er seine auf dem goldenen Schnitt basierende Masseinheit, die seinen architektonischen Entwürfen, besonders auch den stadtplanerischen Grossprojekten zugrunde liegt. Mit dem Modulor soll den Bauten ein menschliches Mass und eine objektive Ordnung gegeben werden – dies gehört bis heute zu den umstrittensten theoretischen Ansätzen Le Corbusiers. Als Architekturtheoretiker liefert Le Corbusier auch wichtige Beiträge als Mitinitiator für die seit 1928 stattfindenden Congrès Internationaux d'Architecture Moderne (CIAM). 1952 entsteht in Marseille die erste Unité d'habitation; es folgen weitere Wohneinheiten an anderen Orten. 1955 entwirft er die Wallfahrtskirche Notre-Dame-du-Haut bei Ronchamps. Le Corbusier stirbt 1965 in Roquebrune-Cap-Martin.



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